Sellaronda im Sommer: Die Strecke
Die Strecke der Sellaronda ist durchgehend asphaltiert und in gutem Zustand. Sie ist gut 50 km lang und führt über knapp 1.700 Höhenmeter bergauf und bergab. Die Strecke kann in beide Richtungen befahren werden (im und gegen den Uhrzeigersinn), doch die beliebteste Variante ist die gegen den Uhrzeigersinn mit Start in Arabba. Fahren Sie von Arabba hinauf zum Campolongo-Pass und dann hinunter nach Corvara. Von dort geht es weiter nach Kolfuschg und hinauf zum Grödner Joch, dann weiter zum Sella-Joch und hinunter bis kurz vor Canazei, wo der Aufstieg auf das Pordoi-Joch und die anschließende letzte Abfahrt zurück nach Arabba folgen.
Sellaronda im Sommer: Die Fahrzeuge
Die eindeutigen „Könige“ der
Sellaronda sind im Sommer die Roadbiker. Die Sellaronda mit dem Mountainbike bzw. Rennrad zu bewältigen, dauert 4 bis 6 Stunden (ohne Pausen) und ist auch für geübte Radfahrer eine Herausforderung. Gerade deshalb ist die Strecke auch Schauplatz mehrerer bekannter Radrennen. Für Sellaronda-Mountainbiker gibt es einige Streckenvarianten auf unbefestigtem Terrain, die mit 7-8 Stunden Dauer sehr anspruchsvoll sind, aber teilweise mit der Hilfe von Bergbahnen zurückgelegt werden können.
Wer keine sportliche Herausforderung sucht, sondern einfach nur die Straße und das Panorama genießen möchte,
kann die Strecke natürlich auch mit dem Motorrad oder Auto befahren. Die Fahrtzeit reduziert sich dabei auf ca. eine bis anderthalb Stunden, allerdings kann es an schönen Sommertagen auch größeres Verkehrsaufkommen geben.
Sellaronda im Sommer: Die Highlights
Highlight im Sommer ist sicher die fantastische Aussicht auf die Dolomiten, die sich Sellaronda-Fahrern auf praktisch jedem Meter der Strecke bietet. Egal mit welchem Fahrzeug Sie unterwegs sind, legen Sie unbedingt einige Pausen an den schönsten Panoramaplätzen ein, um die Aussicht auf sich wirken zu lassen und ein paar Erinnerungsfotos zu schießen. Für eine längere Pause inklusive Stärkung liegen in den Dörfern entlang der Strecke und auch auf den Pässen immer wieder einladende Gasthäuser.
Besonders für jene, die mit dem
Motorrad oder Auto unterwegs sind, ist das eigentliche Highlight oft aber die Straße selbst: Wunderschöne Kurven und auch einige herausfordernde Kehren, um die perfekte Linie zu üben, längere Geraden zum Gas geben und starke Steigungen, um die mitgebrachten Pferdestärken auch einzusetzen, lassen keinen Motorenfan kalt.
Sellaronda im Winter: Die Strecke
Im Winter besteht die Sellaronda aus einer Abfolge nahtlos miteinander verbundener
Pisten und Aufstiegsanlagen mit einer Gesamtlänge von ca. 40 Kilometern. Für die Runde braucht man inklusive Pause ca. sechs Stunden, weshalb ein Start von 10 Uhr und mittlere bis gute Kondition unbedingt zu empfehlen sind. Ein einziger Skipass reicht, um an einem Tag an vier Dolomitenpässen und fünf malerischen Ortschaften vorbeizufahren. Von Arabba aus können Sie die Sellaronda auch im Winter im Uhrzeigersinn (orangefarbene Schilder) oder gegen den Uhrzeigersinn (grüne Schilder) befahren. Die grüne Runde gilt als etwas leichter, im Allgemeinen sind die Pisten jedoch als mittelschwer einzustufen.
Sellaronda im Winter: Die Fahrzeuge
Da die Sellaronda im Winter über Pisten statt Straßen führt, ist sie in diesem Fall eine Skirunde. Die meisten Sportler befahren die
Strecke auf Alpinski, jedoch können Sie dasselbe natürlich auch auf dem Snowboard machen.
Wesentlich bessere Vorbereitung und Organisation erfordert die Begehung der Sellaronda mit Tourenski, wobei keine Lifte genutzt werden. Alljährlich stellen sich herausragende Athleten beim
Sellaronda Ski Marathon, der nachts stattfindet, dieser Herausforderung. Die gut 40 Kilometer werden dann nur mit Ski und Stirnlampe zurückgelegt.
Sellaronda im Winter: Die Highlights
Wann hat man schon die Gelegenheit, an einem Skitag so große Distanzen zurückzulegen? Vier Pässe, fünf Orte und auf jedem Meter
100% Dolomitenerlebnis erwarten Sie auf der Sellaronda beim Skifahren. Die verschneiten Hänge der Dolomiten, die in der Morgen- und Abendsonne rotgolden leuchten, begleiten Sie hier durch den Tag. Und über Ihnen? Nur ein unendlicher, tiefblauer Himmel.
Wenn es Zeit für eine Pause ist, können Sie jederzeit in eine der vielen Skihütten einkehren, wo Sie die Wirte mit typischen Speisen aus der Südtiroler und Ladinischen Küche verwöhnen – gute Stimmung und strahlende Sonne auf den Panoramaterrassen inklusive.
Wer sich noch nicht so sicher fühlt, kann bei den Skischulen in den umliegenden Dörfern eine begleitete Tour buchen und zusammen mit anderen auf der Sellaronda Skifahren.
Möchten auch Sie auf der legendären Sellaronda Skifahren oder Mountainbiken?
Dann schlagen Sie Ihr Basiscamp am besten direkt in Arabba auf, von wo aus man direkt ins Bergabenteuer starten kann!
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